Pol Son

So stehe ich heute hier….

ein zufriedener Mensch….

ein liebender Mensch…
ein Massagetherapeut. <3

Ja wer hätte das gedacht?

Hätte man mir früher erzählt, ich würde später mal beruflich Leute massieren, hätte ich ihm wohl den Vogel gezeigt.

Aber so kam es, dass ich auf meinem Weg, neben den Prinzipien des Lebens – unter anderem – die Wichtigkeit des Moments – die Kraft der Liebe – sowie – die Kunst der heilenden Hände entdeckte.

Eine Kunst… so alt, wie die Menschheit selbst.

Damals also, kurz nach dem Abitur, war ich eine Zeit lang als Fitnesstrainer aktiv. Machte die Fitnesstrainer C-, B- & A- Lizenzen bei der deutschen Fitnesslehrervereinigung und startete mein Sportstudium in der Nähe von Dortmund.
Ich wollte immer mehr über den menschlichen Körper wissen.
Suchte nach all den kleinen Schrauben an denen man zur Leistungssteigerung, oder Gesunderhaltung drehen könnte.

Und dann schließlich, zufällig, irgendwie, fand ich, Qigong.

Ich testete es – ich fühlte es – ich lernte immer mehr über dieses Qigong.

Wow! Was für eine Schraube!

Somit war klar, es geht nach China!

Nun, das erste Mal China, zog es mich in den Süden, nach Yangshuo.

In diesen 3 Wochen hatte ich das seltene Glück, von Dr. Lily Lee, Einzelunterricht in Traditioneller Chinesischer Medizin genießen zu dürfen, sowie Einzelunterricht in Taichi und Qigong, bei Meister Wang Zhi Ping.

Nachdem ich vor dieser Reise ja schon so einigen Freunden, beim Lösen von Blockaden oder Verspannungen half und ich merkte, dass, ich wohl bin, was man heutzutage „hypersensibel“ nennt, ich verschiedene Energien also eher spüre als dies die meisten Menschen tun, war die Basis jetzt geschaffen.

Zurück zuhause, machte ich dann wieder alleine weiter, die Instruktionen des Meisters dabei immer in der Tasche, sowie im Herzen tragend.

Und doch, es dauerte kein Jahr, da zog es mich wieder nach China, diesmal Beijing, diesmal sollte eine Woche genügen.

Nur diesmal, intensiver, ich lebte in einem Shaolin Kung Fu Zen Garten.
Wir schliefen mit den Meistern und deren Familien unter einem Dach,- aßen am gleichen Tisch,- meditierten,- trainierten,- lachten – und tranken Tee zusammen.

Neben richtig traditionellem Kungfu, altem Shaolin Qigong, Calligraphie-Unterricht und täglichen Meditationen, hatten wir täglich Unterricht in chinesischer Philosophie. Mit Texten von Confuzius, Lao Tzu, oder dem Diamond Sutra von Buddha befassten wir uns zum Beispiel mit unserem Zen Meister.

Hier, lernte ich die Leere aller Dinge kennen.

Aber noch was geschah dort in China, – ich – lernte meinen Körper spüren, ich lernte andere Körper spüren, ich lernte, den gesamten Raum um mich herum zu spüren…

Und so, fand ich „Sie“, „die Einheit“.